News rund um den Campus der Sinne

TechCheck 2019. Erfolgsfaktor Mensch - Kongress des Zukunftsrats der Bayerischen Wirtschaft

München, 18.07.2019

Der „Campus der Sinne“ war Aussteller auf dem Kongress des Zukunftsrats der Bayerischen Wirtschaft. Dort haben wir unter dem Motto „Auf dem Weg zum »Internet der Sinne«“ Technologien zur Digitalisierung der Sinne vorgestellt (www.vbw-zukunftsrat.de).
Einige Impressionen finden Sie weiter unten. Kontaktieren Sie uns gerne (jens.garbas@iis.fraunhofer.de | +49 9131 776-5160).

Zum Hintergrund

Die konsequente Weiterentwicklung des »Internets der Dinge« besteht in der Abbildung oder Übertragung der menschlichen Sinnesempfindungen in der realen Welt auf die virtuelle Welt. Durch die Ergänzung des »Faktors Mensch« in diesem Konzept wird somit das »Internet der Sinne« möglich. Die Forscherinnen und Forscher im »Campus der Sinne« arbeiten daran, diese Vision Wirklichkeit werden zu lassen. Dazu werden interdisziplinäre Kompetenzen zusammengebracht und anwendungsorientierte Technologien entwickelt. So eröffnet beispielsweise die Kombination von Expertenwissen aus den Gebieten der Humansensorik und der Künstlichen Intelligenz neue Möglichkeiten zur digitalen Erfassung und Bewertung von menschlichen Emotionen.

Das riecht aber gut - oder?

Für die Analysesoftware SHORE® ist das keine Frage. Die Software erkennt menschliche Gesichter, deren Geschlecht und Stimmung. Sie schätzt sogar das Alter von Personen und verfügt über eine berührungslose Pulserkennung.

DLG-Lebensmitteltag Sensorik 2019

Vortrag von Prof. Dr. Andrea Büttner zum Thema "Digital Sensory: Neue Wege in der Qualitätssicherung – Experten diskutierten Bedeutung und Perspektiven der Digitalisierung in Frankfurt am Main "

Prof. Dr. Andrea Büttner präsentierte das interdisziplinäre Projekt „Campus der Sinne“- eine gemeinsame Initiative des Fraunhofer-Instituts und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU): Menschliche Wahrnehmungsprozesse sollen digitalisiert und Sinnesempfindungen aus der realen in die virtuelle Welt übertragen und ausgewertet werden. Im Fokus stehen insbesondere die Erforschung und Digitalisierung der chemischen Sinne wie „Riechen“ und „Schmecken“ sowie die „Multisensorische Interaktion“, also das Zusammenspiel der Sinne, das letztlich für den „sensorischen Gesamteindruck“ verantwortlich ist. Aus den Forschungsergebnissen erhofft man sich Ansätze für zahlreiche praktische Anwendungen, wie etwa die Entwicklung von Sensoren für die automatisierte Detektion spezifischer Fehlgerüche.

Den gesamten Beitrag finden Sie hier: Pressemeldung DLG Lebensmitteltag

Prof. Jessica Freiherr erhält Professur für Neurowissenschaft

Prof. Dr. rer. biol. hum. Jessica Freiherr

Prof. Dr. Jessica Freiherr hat seit 1. Januar 2019 die W2-Professur für Neurowissenschaft der sensorischen Wahrnehmung am Universitätsklinikum der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg in Personalunion mit einer Gruppenleitung am Fraunhofer-Institut für Verfahrungstechnik und Verpackung IVV in Freising inne.

Weitere Informationen  

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Prof. Dr. Jessica Freiherr im Gespräch über ihre Forschungsarbeiten und den Campus der Sinne:

Hier geht es zum Videobeitrag

Christoph Wiedmer vom Campus der Sinne erhält Preis für den besten Short Oral Talk

3. - 4. Dezember 2018, Hauptversammlung der Digital Olfaction Society in Tokio

Annual Meeting of the Digital Olfaction Society
© Fraunhofer IIS/Sebastian Hettenkofer

In Tokio fand am 03. und 04. Dezember die sechste Hauptversammlung der Digital Olfaction Society statt. Während sich die vorherigen Sitzungen auf die Herausforderungen in der Geruchsforschung konzentrierten, war das Hauptthema diesmal getreu dem Campus der Sinne: die Digitalisierung von Gerüchen.
Vom Campus der Sinne präsentierten Sebastian Hettenkofer (Fraunhofer IIS) und Christoph Wiedmer (Fraunhofer IVV) ihre Forschungsvorhaben und –ergebnisse:
Christoph Wiedmer vom Fraunhofer IVV erhielt für seinen Vortrag „Smells of a modern world: How to identify and characterize odorants in contemporary materials"den Short Oral Presentation Award der Digital Olfaction Society. Das Team um Christoph Wiedmer analysierte Geruchsstoffe in Klebstoffen, Plastik-Spielzeug und unterschiedlichen Holzsorten und konnte dabei mithilfe spezieller Analyseverfahren, wie der Gaschromatographie-Olfaktometrie, ein breites Spektrum an unterschiedlichsten Geruchsstoffen erfolgreich identifizieren.


Sebastian Hettenkofer widmete sich in seinem Vortrag “Challenges in the application of machine learning methods to the prediction of odor and how to address them" den Herausforderungen der Anwendung von maschinellen Lernmethoden für die Prädiktion von Gerüchen. Um dieses Problem zu lösen seien qualitativ hochwertige und ausreichend Daten nötig, welche die Gerüche eindeutig beschreiben und so eine präzise und möglichst objektive Definition erlauben.
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Die Digital Olfaction Society ist eine Plattform für Vertreter von Universitäten, Forschungsinstituten und Unternehmen aus aller Welt, die in den Bereichen Biotechnologie, Chemie und Mathematik tätig sind – so beispielsweise die University of Oxford, University of Yale und Sony. Sie alle widmen sich in ihrer Arbeit den Herausforderungen der Geruchsforschung. Bei der sich jährenden Hauptversammlung präsentieren sie dann ihre Forschungsergebnisse und können diese mit einem internationalen Publikum diskutieren.
 

Podiumsdiskussion anlässlich der Öffentlichen Vortragsreihe »Faszination Technik und Offene Werkstatt« auf YouTube verfügbar

Aufzeichnung vom 8. November 2018 am Fraunhofer IIS

„Im Rahmen der „Offene Werkstatt – technische Disziplinen und Geisteswissenschaften im Dialog“ widmeten sich Experten in einer Podiumsdiskussion den Visionen, Möglichkeiten aber auch Risiken, die eine zukunftsweisende Entwicklung mit sich bringt. Wer die Offene Werkstatt zum Thema »Campus der Sinne - Die Zukunft mit allen Sinnen begreifen« verpasst hat: Die komplette Aufzeichnung ist jetzt online auf YouTube als Film für alle zugänglich:

 

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