Öffentliche Veranstaltung  /  19.10.2019, 18:00 - 1:00

Lange Nacht der Wissenschaften 2019

Freuen Sie sich auf spannende Demos und Vorträge der Wissenschaftler des Campus der Sinne! Hier finden Sie einen Überblick über die geplanten Themen:

Der Duft der Zeit: „Über Riechen gestern, heute und morgen (Prof. Dr. Andrea Büttner, 22:00 - 22:20 Uhr, Audimax (FAU), Bismarckstr. 1, Erlangen)
Wie hat sich der Geruchssinn im Rahmen der Evolution entwickelt – und wie hat er unsere Species überleben lassen? Wie wichtig war er später, zum Beispiel in der Antike? Brauchen wir den Geruchssinn heute eigentlich überhaupt noch – und riechen wir morgen nur noch digital? Erstaunliches über einen der am meisten unterschätzten Sinne.

Das riecht aber gut! - Wie werden Gerüche wahrgenommen und verarbeitet? (Prof. Dr. Jessica Freiherr, 00:00 - 00.30 Uhr, Medizinische Fakultät (FAU), Kleiner Hörsaal 200, Ulmenweg 18, Erlangen)
Der menschliche Geruchssinn hat eine wichtige Funktion für den Genuss von Speisen und Getränken, als Warnsystem, aber auch in der zwischenmenschlichen Kommunikation. Wie funktioniert unser Geruchssinn? Wie nehmen wir Gerüche wahr? Welche weiteren Sinneseindrücke beeinflussen das Riechen?

Es liegt was in der Luft: Gerüche als Informationsträger (Dr. Helene Loos, 00:00 - 00.30 Uhr, Chemikum (FAU), Hörsaal C4, Nikolaus-Fiebiger-Str. 10, Erlangen)
Gerüche können uns viel über unsere Umgebung erzählen. Gerüche oder flüchtige Substanzen im Allgemeinen spielen auch bei der Kommunikation zwischen Lebewesen eine wichtige Rolle: anhand verschiedener Beispielegibt der Vortrag Einblicke in die Welt der Chemokommunikation.

Plastikspielzeug – warum riecht das so komisch? (Christoph Wiedmer, 20.00 - 20.45 Uhr, Chemikum (FAU), Hörsaal C1, Nikolaus-Fiebiger-Str. 10, Erlangen)
Wir haben uns daran gewöhnt, dass Spielzeug manchmal komisch riecht, Schwimmflügel zum Beispiel. Aber welche Substanzen sind eigentlich dafür verantwortlich? Und ist stinkendes Spielzeug für Kinder gesundheitsschädlich?

Sinneswandel? – Vom Sensor zur Sinneswahrnehmung mit KI (Dr. Jens Garbas, 20.30 - 20.45 Uhr, Fraunhofer IIS, Kino, Am Wolfsmantel 33, Erlangen)
Sensoren wandeln beispielsweise phyikalische, mechanische oder chemische Messgrößen in elektrische Signale. Bei der Wahrnehmung der Umwelt über die menschlichen Sinnesorgane passiert vergleichbares aber darüber hinaus noch viel mehr: Signale werden weiterverarbeitet, nach Relevanz bewertet, kombiniert und interpretiert. Wie können KI Methoden helfen diese komplexen Verarbeitungsschritte in technische Systeme zu überführen?"

Die emotionale Seite der Intelligenz – wenn Technik fühlen lernt (Dr. Jens Garbas, 22.50 - 23.10 Uhr, Fraunhofer IIS, Kino, Am Wolfsmantel 33, Erlangen)
Die menschliche Intelligenz ist nicht "eindimensional". Wenn wir Geräte mit KI ausstatten, dann vernachlässigen wir oft die emotionale Seite. Es gibt allerdings bereits Technologien, die menschliche Emotionen erkennen und verarbeiten können.